Private Krankenversicherung eine beachtenswerte
Alternative
Die Menschen, die in eine Private Krankenversicherung wechseln, tun diesen Schritt nicht selten vorrangig aus dem
Grund, weil sie sich von dieser Alternative ein höheres Leistungsniveau erhoffen. Insbesondere lohnt sich der
Wechsel in einer Zeit, in der die gesetzlichen Krankenkassen immer mehr Leistungskürzungen durchführen. Die
durch die Gesundheitsreform geregelten Änderungen in diesem Bereich haben allerdings dazu geführt, dass für
Wechselwillige die ein oder andere Hürde zu nehmen ist, bevor sie sich privat versichern können. Am
gravierendsten erweist sich hier die Regelung, dass die Höhe des Einkommens der gesetzlich Versicherten erst
einmal drei Jahre lang die gesetzliche Versicherungspflichtgrenze überschreiten muss, bevor ein Wechsel in
die private Krankenversicherung (individual health insurance) möglich ist. Obwohl die Gesundheitsreform bereits im April
2007 in Kraft getreten ist, sind die Auswirkungen noch heute zu spüren, denn bis heute ist bei den privaten
Krankenversicherungen ein Rückgang bei den Neuzugängen zu verzeichnen.
Unabhängig davon nutzen viele Menschen dann nach dieser dreijährigen Wartefrist die Möglichkeit, in eine der
privaten Krankenversicherungen zu wechseln. Zu den Leistungen einer Krankenvollversicherung gehört neben der freien Arztwahl auch die Chefarztbehandlung
sowie die Wahl eines Einzel- oder Doppelzimmers im Krankenhaus. Darüber hinaus betreffen diese Vorteile auch
die Versorgung und Prophylaxe beim Zahnarzt sowie den Zahnersatz ohne Zuzahlung (http://www.flair-dent.de) . Im Allgemeinen bekommen privat Versicherte auch schneller
einen Termin beim Facharzt.
Außerdem betrifft der Unterschied zur gesetzlichen Krankenversicherung auch den Bereich der Medikamente – während
gesetzlich Versicherte vergleichsweise steigende Beiträge zu beklagen haben und oftmals Zuzahlungen leisten und
diverse Produkte wie beispielsweise Alternativmedizin voll bezahlen müssen, werden bei der privaten
Krankenversicherung die Kosten für alle verschreibungspflichtigen Medikamente erstattet. Einen weiteren Vorteil
stellen die Leistungen der privaten Krankenversicherung im Falle eines Verdienstausfalls dar, denn hier werden dann
entsprechende Ausfallgelder gezahlt.
Die privaten Krankenversicherungen versuchen auf der anderen Seite allerdings auch, die Gefahr so genannter
Risikopatienten bestmöglich zu verringern, indem sie die Latte für den Eintritt in die private Krankenversicherung
relativ hoch legen – so haben Menschen mit gravierenden Vorerkrankungen oder aber auch chronischen Erkrankungen
keine Chance, in einer der privaten Krankenversicherungen unter zu kommen – was wiederum auf Dauer die Bedingungen
für die PKV-Versicherten verbessert.
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